19.10.2026

„Das große Backen” kommt nach Österreich

In sechs Folgen kämpfen acht ambitionierte Hobbybäcker:innen in süßen Challenges um den goldenen Gugelhupf. Ende Oktober geht's los.

Philipp Zauner, Eveline Wild und Rudi Roubinek
Philipp Zauner, Eveline Wild und Rudi Roubinek © Puls 4 | Jörg Klickermann

Backen ist eine Wissenschaft für sich. Ein bisschen zu viel Mehl hier, ein paar Minuten zu kurz im Ofen dort und aus dem voluminösen Tortenboden wird schnell ein eher flaches Vergnügen. Bei „Das große Backen Österreich“ werden deshalb nicht nur Kreativität, sondern auch handwerkliches Geschick und jede Menge Fingerspitzengefühl gefragt sein. Ab 27. Oktober stellen sich acht ambitionierte Hobbybäcker:innen in sechs Folgen unterschiedlichen Herausforderungen. Durch die Sendung führt Rudi Roubinek, in der Jury sitzen Star-Patissière Eveline Wild und Konditormeister Philipp Zauner.

Back ma’s

Zum ersten Mal kommt die Erfolgsshow nun auch in einer österreichischen Version auf die Bildschirme. Und die soll sich durchaus vom deutschen Pendant unterscheiden. Mit Eveline Wild und Philipp Zauner sitzen zwei Profis in der Jury, die wissen, worauf es bei einem guten Backwerk ankommt. Wild ist vielfach ausgezeichnete Konditorweltmeisterin, Patissière und Fernsehköchin, Zauner Konditormeister und Geschäftsführer der Familienkonditorei Zauner in Bad Ischl. Gemeinsam nehmen sie die Kreationen der Kandidat:innen unter die Lupe. 

„Die österreichische Version von 'Das große Backen' ist besonders charmant und echt“, verrät Wild im Gespräch mit Gault&Millau. Das zeigt sich auch bei den Aufgaben: „In den ersten Challenges sind eher keine Macarons oder kein Tiramisu vertreten, so viel kann ich verraten.“ Stattdessen darf man sich auf einiges an österreichischer Mehlspeiskultur freuen. „Das Backen hat für uns in Österreich einfach eine ganz besondere Tradition und einen wahnsinnig hohen Stellenwert. Das merkt man auch in den Challenges der Puls 4-Show“, lässt Philipp Zauner im Gespräch wissen. „Es wird auf jeden Fall eine sehr österreichische Staffel, mit guten Mehlspeisen und viel Schmäh.“

Die Kandidat:innen kommen aus ganz Österreich
Die Kandidat:innen kommen aus ganz Österreich © Puls 4 | Jörg Klickermann

Nicht nur das Äußere zählt 

Auf die Kandidat:innen warten drei unterschiedliche Arten von Challenges. Bei den technischen Prüfungen bekommen die Kandidat:innen ein Rezept vorgelegt, das sie möglichst exakt umsetzen müssen. Anschließend werden die Ergebnisse blind verkostet. Bei den Meisterstück-Challenges wird es aufwändiger: Zwei- oder dreistöckige, farbenfrohe Backwerke verlangen neben handwerklichem Können auch einiges an Planung. Und bei den Kreativchallenges geht es um die Geschichte hinter den Zutaten. Das fertige Backwerk soll nicht nur gut aussehen, sondern auch eine eigene Geschichte erzählen.

Was es braucht, um sich in der Backstube gegen die Konkurrenz durchzusetzen? „Gute Vorbereitung ist das A und O. Oft wird zu viel getüftelt, ohne wirklich nachzudenken, welche Zutaten und Werkzeuge nun am geeignetsten sind”, sagt Wild. Ein durchdachtes Konzept sei bereits „die halbe Miete“, danach müssten Optik und Geschmack gleichermaßen überzeugen. Bei aller Konkurrenz dürfte es in der Backstube jedoch nicht nur ums Gegeneinander gehen. „Es war kein Konkurrenzdenken, sondern genau das Gegenteil. Die Kandidatinnen wirkten fast schon wie eine große Familie. Und hat etwas mal nicht gut geklappt, hat man sich durchaus sogar gegenseitig unter die Arme gegriffen.“ 

Wer am Ende den goldenen Gugelhupf mit nach Hause nehmen darf, zeigt sich ab 27. Oktober immer jeweils dienstags um 20:15 Uhr auf PULS 4 und JOYN.

von Angelina Rebel

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