14.09.2026

Das war die Genussmesse 2026

Fotos: Mehr als 100 Köch:innen, Winzer:innen und Genuss-Aussteller:innen – Ein Rückblick auf zwei Tage voller neuer Geschmäcker und Genussmomente.

Parvin Razavi
Parvin Razavi © Gault&Millau / Donat

Was passiert, wenn ausgezeichnete Köch:innen, renommierte Winzer:innen und Produzent:innen für zwei Tage an einem Ort zusammenkommen? Es wird probiert, eingeschenkt, gekocht und vor allem viel entdeckt. Die Gault&Millau Genussmesse brachte auch heuer wieder jene zusammen, die Österreichs Kulinarik prägen – und jene, die sie gerne genießen.

110 Köch:innen, unzählige Kostproben

Wer durch die Hallen der Ottakringer Brauerei flanierte, begegnete einem bunten Bild: Gäste mit teils kunstvoll angerichteten Tellern in den Händen, an jeder Ecke neue Aromen und ständig die Frage, was als Nächstes probiert werden sollte. Neben Haubenköch:innen wie Lukas Nagl, Hannes Müller, Parvin Razavi, Clara Aue und Konstantin Filippou waren auch aufstrebende Talente ohne fixes Restaurant vor Ort. Die Kollektive „FREID&SPEISSI“, „Estudio Schumi“, „FrischerTisch“ und „Rosa & Marie“ machten deutlich, wie viel Bewegung, Kreativität und neue Ideen die heimische Kulinarik derzeit prägen. 

Insgesamt waren Kostproben für jeden Geschmack dabei: Vom Wagyu Katsu Sando über den Ahrntaler Hot Dog und gebackenes Gulasch bis hin zu Sellerie am Spieß, Bio-Wollschweinfilet mit Guanciale oder Thunfisch, der vor den Augen des Publikums live zerlegt wurde. Für zusätzliche kulinarische Höhepunkte sorgte die Showküche, in der den ganzen Tag über gekocht, präsentiert und verkostet wurde. Auch die zehn Betriebe der AMA GENUSS REGION präsentierten ihre Spezialitäten und zeigten die Vielfalt regionaler Lebensmittelproduktion.

Was ins Glas kam

Dass auch im Glas keine Wünsche offenblieben, dafür sorgten 40 Weingüter aus ganz Österreich. Sie zeigten die beeindruckende Bandbreite der heimischen Weinbauregionen. Von etablierten Betrieben bis hin zu jungen Winzer:innen. Auch das Female Wine Collective war mit mehreren Winzerinnen vertreten. Wer lieber alkoholfrei genießen wollte, wurde beim Obsthof Retter fündig, Hochprozentiges gab es unter anderem bei der Privatbrennerei Hämmerle zu entdecken.

Treffpunkt Gault&Millau-Area

Die von der Redaktion kuratierte Gault&Millau-Area bot nicht nur exklusive Caps und T-Shirts, sondern auch zahlreiche Genussstationen. Die Krawall-Bar mixte Cocktails, Grieskirchner schenkte Bier aus und KPC backte live Pizza. Für süße Pausen sorgten Leni Chocolates und die Zuckerlwerkstatt. Ein weiteres Highlight war die Gault&Millau Weinbar, an der sechs naturbelassene Weinempfehlungen der Redaktion verkostet werden konnten.

Galerie

Karl Hohenlohe, Christiane Wenckheim, Martina Hohenlohe, Markus Raunig
Karl Hohenlohe, Christiane Wenckheim, Martina Hohenlohe, Markus Raunig © Gault&Millau / Donat
Sören Herzig für Barilla
Sören Herzig für Barilla © Gault&Millau / Donat
Hannes Müller, Koch des Jahres 2025
Hannes Müller, Koch des Jahres 2025 © Gault&Millau / Donat
Vitus Winkler, Koch des Jahres 2026
Vitus Winkler, Koch des Jahres 2026 © Gault&Millau / Donat

Ein Dank gilt starken Partnern

Dass die Genussmesse in dieser Form möglich ist, verdankt sie auch starken Partnern. Lohberger stellte die hochwertig ausgestatteten Küchenblöcke zur Verfügung, auf denen die Köch:innen während der beiden Messetage arbeiteten. Zu den Hauptpartnern zählte außerdem Transgourmet Österreich. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche weitere Genuss-Partner wie Anker Brot, Der Käsekaiser, Jumi Käse, Konditorei Oberlaa, Laurent-Perrier und Wiener Zucker, die das kulinarische Erlebnis zusätzlich bereicherten.

(Redaktion)

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