15.06.2026

Artemis Karavani ist SHIKIs erste Chef-Patissière

Joji Hattori holt mit der ambitionierten Griechin erstmals eine eigene Patissière an Bord seines Fine Dining-Restaurants.

Artemis Karavani ist die neue Chef-Patissière im SHIKI
Artemis Karavani ist die neue Chef-Patissière im SHIKI © Iris Thalhammer | Shiki

Dass die Mehlspeise in Wien zum unantastbaren Kulturgut gehört, hat man natürlich auch im Shiki verstanden. Weil Desserts in der klassischen japanischen Küche traditionell aber eher eine untergeordnete Rolle spielen, gehen Eigentümer Joji Hattori und Küchenchef Gerhard Bernhauer jetzt neue Wege: Sie haben eigens die Stelle einer Chef Patissière geschaffen und holen für diese Aufgabe die 27-jährige Artemis Karavani an Bord, die nun seit 2025 die süßen Kreationen im Betrieb verantwortet. 

Brücke zwischen Japan und Wien

Für Hattori ist der Neuzugang eine logische Weiterentwicklung seines bestehenden Konzepts, eine kulinarische Brücke zwischen Japan und Wien zu schlagen: „Die Verbindung scheinbarer Gegensätze war für mich immer besonders reizvoll. In der Kombination aus japanischer Kulinarik und europäischer Dessertkultur sehen wir im Shiki eine spannende Möglichkeit, unsere Handschrift weiterzuentwickeln“, so der Gastronom via Aussendung.

Die gebürtige Athenerin Artemis Karavani kam mit 19 Jahren nach Wien und erlernte ihr Handwerk im Palais Hansen Kempinski. Nach Stationen wie dem Restaurant „Eugen21“ im Andaz am Belvedere bringt sie nun ihr Gespür für Aromen ins Shiki ein. Dass sie sich mit der lokalen Patisserie bereits bestens auskennt, konnte sie bei den Wiener „Zuckerbäcker Awards“ unter Beweis stellen.

„Desserts müssen Spaß machen”

Karavani setzt in der Backstube auf einen verspielten Ansatz, bei dem klassisch japanische Zutaten auf europäische Produkte treffen sollen. „Meine größte Leidenschaft liegt im Kochen und in der Verbindung von Handwerk und Kreativität. In der Patisserie habe ich den Raum gefunden, beides auf besondere Weise zu vereinen. Desserts müssen meiner Ansicht nach in erster Linie Spaß machen – diese Prämisse lässt mich meine Kreativität nahezu grenzenlos ausleben“, beschreibt sie ihre Herangehensweise in der Aussendung. 

Wie dieser kulinarische Austausch schmecken kann, zeigt das „SHIKI TIRA-MISO“: eine Interpretation des klassischen Tiramisu mit Saikyo-Miso, einer Salted Caramel Ganache, Koshu Sake und schwarzem Sesam. Wer kosten möchte, muss übrigens nicht mehr lange warten: Das Shiki wird das Dessert im September auf der Gault&Millau Genussmesse präsentieren.

shiki.at 

(Redaktion)

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© Iris Thalhammer | Shiki

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