06.10.2026

Tements und Schotts eröffnen Ciringa Bar

Gastronomisches Kleinod auf der slowenischen Seite der Südsteirischen Weinstraße, der Traumlage Zieregg aka Ciringa gewidmet.

Die Ciringa Bar
Die Ciringa Bar © Carmen Schott

„Das Lokal liegt an einem der schönsten Plätze der ganzen Welt", sagt Gastronomin Carmen Schott im Gespräch mit Gault&Millau. „Ich bin ja eigentlich schon in Pension, wir machen das aus Spaß an der Freude", ergänzt sie. Für die Küche wird Ehemann Bernd Schott verantwortlich zeichnen. Die beiden sind Freund:innen der Südsteiermark wohlbekannt: Jahrelang haben sie das Boutiquehotel Vincent (Heute Winkel Art Hotel) sehr erfolgreich geführt, danach das Fräulein Leni. Carmen schwärmt von der freundschaftlichen Zusammenarbeit mit der Familie Tement, die die Ciringa Bar verpachten und mit Weinen ausstattet.

Ciringa ist der slowenische Name von Zieregg, der berühmten Kultlage der Tements. Ein Teil der Weingärten liegt schon in Slowenien, die Weine davon heißen dementsprechend Ciringa. Ebenso liegt die Bar schon in Slowenien, was die Firmengründung zu einem Geduldsspiel machte. Aber Carmen Schott blickt nach vorne und freute sich über die Eröffnung mit 7. Oktober. 

Küche und Keller

Die Weine der Familie Tement bilden das Herz des Angebots. Die Achterln beginnen bei gästefreundlichen 3,70 Euro und steigern sich mit dem Anspruch. Es soll immer wieder glasweise Aktionen mit Raritäten geben, Carmen macht uns den Mund mit der Vorschau auf Sauvignon Blanc Zieregg 2013 und Morillon Sulz 2016 wässrig.

Kulinarisch sind wechselnde warme Tagesteller geplant, wie Chili con Carne, Coq au Vin oder Flammkuchen. Auf der fixen Karte findet man Sauerteigbrot vom mittlerweile auch außerhalb der Steiermark berühmten Martin Auer. Mit Butter, Schnittlauch, Radieschen, Oliven, Charcuterie etc. Flammkuchen ist mit 9,50 Euro im Angebot, Guacamole mit Chips für neun Euro, nur um zwei verlockende Beispiele zu nennen. 

Ziegenstall mit Geschmack

Die Location ist ein kleines Schmuckstück: In dem historischen Ziegenstall sorgt unter anderem eine alte Traubenpresse für Atmosphäre, die Innenarchitektur ist schlicht und geschmackvoll. Für größere Reservierungen können die Schotts auch in den benachbarten Gewölbekeller der Tement’schen Winzarei ausweichen. Aber am besten sitzt man im Freien mit herrlichem Blick ins Land.

tement.at

von Bernhard Degen

Auf dem Laufenden bleiben

Melden Sie sich kostenlos für unseren wöchentlichen Newsletter an.