16.04.2024

Kitchen Impossible: Amador und Mraz im Porträt

Das Staffelfinale des TV-Küchenduells mit Tim Mälzer steht bevor. Wir stellen seine Kontrahenten aus Österreich vor.

Tim Mälzer, Lukas Mraz und Juan Amador
Tim Mälzer, Lukas Mraz und Juan Amador © RTL / Markus Hertrich

Es ist das dritte Mal in der Geschichte von Kitchen Impossible, dass der TV-Koch und selbsternannte „Küchenbulle“ Tim Mälzer gegen zwei Spitzenköche in einer Folge antritt. In der aktuellen neunten Staffel entgegnen ihm in der „Best Friend-Edition“ namhafte Herausforderer aus Österreich – Juan Amador und Lukas Mraz. Am 21. April (20:15 Uhr, VOX) findet das Staffelfinale statt, das die Spitzenköche nach Deutschland, Italien und Japan führt. Zur Vorbereitung dessen stellen wir die Köche vor.

Lukas Mraz: Kochen „with no Borders“

Er ist Koch und Künstler in einem und entstaubt nicht nur die heimische Gastronomie. Lukas Mraz führt gemeinsam mit seinem Vater Markus ein Restaurant in Wien Brigittenau. Dort, im 4-Hauben-Betrieb Mraz & Sohn, hat er eine unkomplizierte und zugängliche Fine Dining-Küche etabliert; ein „Family Restaurant with no Borders“, in dem alle willkommen geheißen werden. Noch bevor sich Mraz aber 2017 dazu entschloss, in das Familiengeschäft einzusteigen, kochte er bei namhaften Adressen im Ausland, wie etwa im Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach und zuletzt in der Berliner Cordobar. Lukas Mraz‘ zweites Steckenpferd, die Kunst, bringt er nicht nur im Rahmen seiner Gerichte zum Ausdruck. Das Kochkollektiv „Healthy Boy Band“, das Mraz gemeinsam mit Philip Rachinger und Felix Schellhorn gründete, kombiniert Künstlerisches und Köstliches auf eine unkonventionelle Art und Weise – im Rahmen von Events, Pop-Ups und ihres Magazins „The Healthy Times“.

Kitchen Impossible ist für Lukas Mraz nichts Neues, schon in der vierten Staffel ging er als Herausforderer von Tim Mälzer ins Rennen. Die aktuelle Challenge mit Juan Amador scheint dennoch eine besondere zu sein, zumindest verbindet die beiden eine lange Geschichte: Mraz hat bei Amador zu Schulzeiten ein Küchenpraktikum absolviert. Im TV-Duell kochen bzw. fischen sie nun erneut Seite an Seite, Mälzer schickt die beiden nämlich nach Berlin zum Fliegenfischen. Anschließend muss sich Lukas Mraz mit Tim Mälzer im japanischen Nagoya beweisen. So viel sei verraten: es gibt Ramen!

Juan Amador: Pure Präzision

Juan Amador ist Spanier und Deutscher, kocht allerdings seit 2016 in Wien. Sein Restaurant Amador zählt zu den besten des Landes, das bestätigen auch die fünf Gault&Millau-Hauben, mit denen der Betrieb ausgezeichnet ist. Bevor es ihn in seine Wahlheimat Wien zog, führte er ein gleichnamiges Restaurant in Frankfurt am Main. Dort begann er sich verstärkt mit den Methoden der Molekularküche auseinanderzusetzen, orientierte sich an Vorreiter Ferran Adrià und erzeugte mithilfe chemischer Reaktionen neue Konsistenzen und Aromen. All das kombinierte er mit Komponenten der französischen und spanischen Küche. Eine Handschrift, die ihn bis heute auszeichnet. Wer zu Juan Amador essen geht, den erwartet Präzision, Kreativität und beste Produkte.

Tim Mälzer und Juan Amador standen sich bereits in der ersten Staffel als Kontrahenten im TV-Duell gegenüber. In der aktuellen „Best Friend-Edition“ werden die beiden zunächst von Lukas Mraz nach Florenz in die Osteria von Massimo Bottura geschickt, bevor es für Amador anschließend noch mit Mraz nach Berlin geht.

Das ganze Staffelfinale von Kitchen Impossible gibt es am Sonntag, 21. April, um 20:15 Uhr auf VOX zu sehen.

Nachlese


von Derya Metzler

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