19.10.2026
Regional, saisonal, kompromisslos nachhaltig: Die Wilderin in Innsbruck zeigt, wie bewusster Genuss schmeckt.

In der Seilergasse, mitten in Innsbrucks Altstadt, wird Nachhaltigkeit nicht als Marketingvokabel verstanden. Die Wilderin kauft Tiere im Ganzen – vom Fohlen bis zum ausgewachsenen Stier – und verwertet sie vollständig (und zwar richtig vollständig), bevor das nächste Tier bestellt wird. „From nose to tail“ ist hier das Grundprinzip: Backerln, Faschiertes, Knochen, Innereien sowieso: Alles landet auf dem Teller, nichts wird als minderwertig aussortiert. Dazu kommt eine konsequente Saisonalität, die keine Ausnahmen kennt: Wer im Jänner frische Paprika oder ganzjährig Avocado erwartet, ist hier falsch am Platz.
Gemüse und Obst kommen von Feldern rund um Innsbruck. Was die Woche hergibt, kommt auf die Karte – was der Boden nicht hergibt, gibt es schlicht nicht. Die Karte wechselt täglich, was nicht zuletzt Ausdruck dieser radikalen Saisontreue ist. Mit Eingekochtem aus dem Sommer überbrückt man die kargen Monate, statt auf Importware aus fernen Ländern zurückzugreifen. Fleisch bezieht die Wilderin direkt von Bauern aus der Region, die Weine stammen ausschließlich von kleinen österreichischen Familienbetrieben. Das Lokal vermittelt dabei keine missionarische Schwere, sondern eine entspannte Überzeugung: Gutes Essen und richtiges Essen schließen einander nicht aus. Im Gegenteil.
Chef of the year 2027: Philip Rachinger
Service Award des Jahres 2027: Larissa Andres
Sommelière des Jahres 2027: Nina Fink
Patissière des Jahres 2027: Janina Trogisch
Newcomerin des Jahres 2027: Noemi Zagoni
Aufsteiger des Jahres 2027: St. Peter Stiftskulinarium
Wirtshaus des Jahres 2027: Landgasthaus Reif
Wiener Wirtshaus des Jahres 2027: UBL
Weinkarte des Jahres 2027: Heunisch & Erben
Weinkarte des Jahres 2027 Österreich: Bio-Hotel Gralhof
Bierkarte des Jahres 2027: Loncium
Barkeeper des Jahres 2027: InterContinental
Gastronom des Jahres: Toni Mörwald
Lebenswerk des Jahres 2027: Karl und Rudi Obauer
Ambassador des Jahres 2027: Yotam Ottolenghi
Future Awards (alle Bundesländer)
Die Future Awards werden in Zusammenarbeit mit dem Verbund vergeben.













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