19.10.2026
2.700 Weine, über 90 offen: Im Heunisch & Erben wird die Weinkarte zur genussvollen Reise durch die Weinwelt.

Manche Weinkarten sind Listen. Andere ein Stammbaum. Fürs Heunisch & Erben gilt eher Letzteres. Das Lokal trägt den Namen jener fast vergessenen Urrebsorte, von der ein Gutteil der heute getrunkenen Sorten abstammt – von Chardonnay und Riesling bis Blaufränkisch und Gamay. Wer im dritten Wiener Bezirk das lexikondicke Weinbuch aufschlägt, hält die halbe Ampelografie der Weinwelt in Händen. Robert Brandhofer und Markus Gould haben in den letzten Jahren eine Karte aufgebaut, die ihresgleichen sucht.

Ungefähr 2.700 Positionen aus aller Welt, reich an Raritäten und mit klarem internationalem Schwerpunkt, dazu über 90 Weine offen im Glas. Eine Einladung also, sich quer durch die Terroirs zu probieren. Nicht nur weiß, rosé und rot, sondern auch orange, beige, blassrot, süß und fortified. Sogar (japanischer) Sake kann (und sollte) probiert werden. Chablis neben Wachau, Burgund neben Barolo, die Namen großer Produzenten neben mutigen Newcomern. Das Achtel Hauswein beginnt bei drei Euro, die Beratung ist kundig und entspannt. Hier darf man sich durch die Weingeschichte trinken. Die Weinkarte des Jahres steht für genau das: eine Sammlung von enzyklopädischem Rang, die zwar stolz präsentiert wird, aber stets dem Gast dient.
Weinkarte des Jahres, Heunisch und Erben
Chef of the year 2027: Philip Rachinger
Service Award des Jahres 2027: Larissa Andres
Sommelière des Jahres 2027: Nina Fink
Patissière des Jahres 2027: Janina Trogisch
Newcomerin des Jahres 2027: Noemi Zagoni
Aufsteiger des Jahres 2027: St. Peter Stiftskulinarium
Wirtshaus des Jahres 2027: Landgasthaus Reif
Wiener Wirtshaus des Jahres 2027: UBL
Weinkarte des Jahres 2027: Heunisch & Erben
Weinkarte des Jahres 2027 Österreich: Bio-Hotel Gralhof
Bierkarte des Jahres 2027: Loncium
Barkeeper des Jahres 2027: InterContinental
Gastronom des Jahres: Toni Mörwald












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